23 must-see in Dresden

23 must-see in Dresden

Sachsens Landeshauptstadt Dresden, auch Elbflorenz genannt, hat viel zu bieten. Egal ob jung oder alt, Familie oder Alleinreisende, für jeden ist etwas dabei. Die Stadt bietet unglaublich viel an Kultur und Natur, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Sicherlich sagen dir Sehenswürdigkeiten wie Frauenkirche, Zwinger oder blaues Wunder bereits etwas.

Um einen besseren Überblick über die Stadt zu bekommen gebe ich dir hier eine Liste mit 23 Sehenswürdigkeiten, die Du auf deiner Dresdenreise nicht verpassen darfst.

1. Zwinger und seine Museen

Eintritt: kostenfrei
Webseite: https://www.der-dresdner-zwinger.de/

Anfang des 18.Jahrhunderts wollte Augst der Starke, welcher viele Gebäude in Dresden in Auftrag gab, eine barocke Orangerie erbauen lassen – den heutigen Zwinger. Früher zeugte es von großen Reichtum, Orangenbäume zu züchten, weil dies in kälteren Temperaturen besonders aufwändig war.

Zu Beginn dauert der Bauprozess zwar, aber als der Kronprinz heiraten soll, wird der Zwinger schnell aufgezogen. Zu diesem Anlass sollte eine vierwöchige Feier veranstaltet werden und der Zwinger wurde zum Hauptaustragungsort.

Durch den späteren Bau der Sempergalerie wurde der Zwinger schließlich zum Museumskomplex und beheimatet heutzutage drei bekannte Museen. 

Die Gemäldegalerie Alte Meister, den Mathematisch-Physikalischen Salon und die Porzellansammlung

Egal ob dein Aufenthalt länger oder kürzer ist, diese drei Museen solltest Du auf keinen Fall verpassen!

2. Semperoper

Eintritt: je nach Vorstellung unterschiedlich, Führungen ab 11€
Webseite: https://www.semperoper-erleben.de/, https://www.semperoper.de/

In mitten der Altstadt steht eins der berühmtesten Gebäude Dresdens, die Semperoper. So wie sie heute zu sehen ist, gibt es sie aber nicht seit Beginn. 1841 wurde die erste Oper von Gottfired Semper im Renaissance Stil erbaut. Dieses, zu den schönsten Theater Europas zählenden Bauwerken, brannte jedoch 1869 vollständig ab sodass ein zweites Gebäude errichtet werden musste.

Einige Jahre später wurde die zweite Semperoper eröffnet, welche 1945 während der Bombardierung von Dresden ein weiteres Mal fast komplett zerstört wurde.

Ein dritter und letzter Wiederaufbau wurde im Jahr 1985 eröffnet.

Der Ausblick von der Oper aus

Bis heute werden klassische und aktuelle Stücke aufgeführt, welche einen in eine Welt des Adels zurückversetzen lässt. Wer keine Zeit für ein Stück hat oder nicht so viel Geld ausgeben möchte, sollte sich die Oper dennoch von Innen anschauen. Diesbezüglich werden mehrere Führungen (auch für Kinder) angeboten, in welchen die Gäste viel Informationen erhalten.

Jährlich findet hier darüber hinaus der Semperopernball statt, welcher zu einem der bedeuteten europäischen Ballereignissen geworden ist. Jeden Februar besuchen 2.500 Gäste und 15.000 Zuschauer vor der Oper, den Ball. Auch per TV-Bildschirm wird das Event ausgestrahlt wodurch ein Millionenpublikum erreicht wird.

Dieses Gebäude darf auf keiner Dresdenbesichtigung fehlen!

3. Frauenkirche

Eintritt: kostenfrei, Kuppelaufstieg 8€
Webseite: www.frauenkirche-dresden.de

Dieses Gebäude ist sicherlich bei jedem bekannt. Die Frauenkirche ist das Symbol von Dresden. Dabei wurde sie 1945 so stark Bombardiert, dass sie zusammenbrach. Jahrelang wurden die Ruinen als Mahnmal gegen den Krieg liegen gelassen,

Erst von 1993 bis zum Jahr 2005 wurde sie nach Bürger- und Förderinitiativen aus den Trümmern wiederaufgebaut. Dabei wurde versucht, soviel des Originalmaterials wiederzuverwenden, wie möglich. Daher sind die Farbtöne des Sandsteines auch unterschiedlich. Je älter der Sandstein wird, desto dunkler wird er. Anhand dieser Färbungen kannst Du erkennen, welche die Originalsteine sind und welche neu dazukamen.

Auch von innen solltest Du dir die Kirche einmal genauer anschauen. Schau dir bei einer Besichtigung einmal die Kuppeldecke genauer an. Diese ist mit 8 Gemälden ein wirklicher Hingucker! Auch die Orgel und der Altar sind Detailgetreu wiedererrichtet worden.

Wenn Du mehr Informationen über die Kirche erhalten möchtest, kannst Du auch an einer der Führungen (ca.3€) teilnehmen. Auch ein Aufstieg auf die Kuppel ist möglich. Von dort bekommt man einen grandiosen Blick über die ganze Stadt!

Der Neumarkt, auf dem die Frauenkirche gelegen ist, ist ebenfalls einen Blick wert, auch dieser wurde erst in den letzten Jahren wieder vollständig aufgebaut. Rundherum findest Du viele gemütliche Cafés in denen man einen tollen Blick auf die Kirche und den Platz hat.

4. Hofkirche

Eintritt: kostenfrei
Fertigstellung: 1755
Webseite: https://www.bistum-dresden-meissen.de/

Ein weiterer barocker Prunkbau durch Augusts Sohn Friedrich August II in Auftrag gegeben, ist die katholische Hofkirche. Durch die polnische Königskrone war August der Starke zum Katholizismus konvertiert, was im evangelischen Sachsen zunächst nicht gut ankam. Auch sein Sohn war katholischen Glaubens und baute viele Jahre später diese katholische Kirche.

Auch sie wurde von den Bombardierungen nicht verschont, wurde aber bis 1965 originalgetreu wiederaufgebaut und steht wieder in voller Pracht, genau wie das Original.

Von außen wie von Innen sollte Sachsens größte Kirche bei einem Besuch in Dresden auf jeden Fall besichtigt werden.

5. Fürstenzug

Eintritt: kostenfrei

Der Fürstenzug ist das größte Porzellanbild der Welt. 102 Meter ist er lang und besteht aus rund 23.000 Fliesen aus Meissner Porzellan. Verewigt wurden 34 Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige aus dem Fürstenhaus Wettin.

1907 wurde er an der Außenseite des Stallhofs des Dresdner Residenzschloss angebracht.

Innenseite des Hofstalls

Schon vorher gab es den Fürstenzug als Malerei, dieser verblasste jedoch schnell, weswegen anlässlich des 800-Jährigen Jubiläums der Stadt, so wie es heute dasteht, nachgebessert wurde.

Mit einer Kratz-Technik wurde das Bild in das Porzellan gekratzt, sodass es jedem Wetter standhält. Der Zug zeigt außerdem 94 Personen, von denen nur eine weiblich ist.

6. Residenzschloss

Eintritt: 14€ (regulär), unter 17 Jahren frei
Webseite: https://www.skd.museum/besuch/residenzschloss/

In Mitten der Altstadt steht ein weiteres architektonisches Highlight, das Residenzschloss. Zudem ist es das älteste existierende Gebäude in Dresden, denn schon im 13.Jahrhundert wurde die damals mittelalterliche Burg erwähnt. Im 15.Jahrhundert wurde es zu einem vierflügeligen Schlossbau umgestaltet. Damals noch im Renaissance Stil erbaut brannte es 1701 zu einem großen Teil ab. August der Starke erbaute es in seinem geliebten Barockstil wieder auf.

Auch dieses Bauwerk wurde im 2. Weltkrieg sehr beschädigt und 1985 wiederaufgebaut. Heute wird es als Museumskomplex genutzt. Museen wie das neue und historische Grüne Gewölbe, das Münzkabinett, die Rüstkammer (Mit türkischer Kammer), das Kupferstichkabinett und die Kunstbibliothek sind hier zu finden.

Auch Führungen werden angeboten.

Bei einem Besuch sollte mindestens eins der Museen besichtigt werden.

7. Brühlsche Terrasse

Eintritt: kostenfrei

Zwischen der Carolabrücke und der Augustusbrücke liegt der etwa 500 Meter lange „Balkon Europas“, die Brühlsche Terrasse.

Ab 1814 wurde sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und eine Freitreppe errichtet. Hier findest Du seitdem eine der besten Aussichtspunkte auf die Elbe und die Stadt.

Aber nicht nur der Ausblick ist grandios, sondern es gibt auch noch wunderschöne Bauten und Plastiken entlang der Terrasse. Du findest unteranderem die Kunstakademie, die Sekundogenitur und das Albertinum. 

Wer ganz bis zum Ende der Terrasse läuft, soll sogar den Fingerabdruck von August dem Starken in einem Metallzaun finden.

Unter der Terrasse befindet sich außerdem noch das Museum Festung Dresden, in welchem die Besucher sich auf eine Zeitreise durch 450 Jahre Geschichte aufmachen. Spannend und geheimnisvoll!

Auf einem Weg durch die Altstadt sollte die Brühlsche Terrasse nicht ausgelassen werden, mind. ein kleiner Spaziergang lohnt sich.

8. Albertinum

Eintritt: 12€ (regulär), unter 17 Freitag
Webseite: https://albertinum.skd.museum/

Das Albertinum beherbergt die Galerie Neue Meister, sowie die Skulpturensammlung ab 1800 aus Romantik, Impressionismus, Expressionismus, Neuer Sachlichkeit und Gegenwart. In einem Rundgang kann allen von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter besichtigt werden.

Im 18.Jahrhundert lies August der Starke das vorher erbaute Gebäude im Barocken Stil umbauen und erweitern. Nach vielen Jahren wurde die Skulpturensammlung und das Hauptarchiv in dieses Zeughaus verlegt.

Im Jahr 1965 kam die Galerie Neue Meister dazu.

Das Elbhochwasser im Jahr 2002 traf das Albertinum sehr, weswegen es bis 2010 renoviert wurde. Heute können die zwei Ausstellungen wieder besucht werden.

9. Dresdens Museen

Neben den vielen barocken Gebäuden und den schönen Ausblicken auf die Elbe bietet Dresden noch unzählige Museen. Jeder wird hier fündig, wenn Du an Verkehrsmitteln interessiert bist, gehe ins Verkehrsmuseum (https://www.verkehrsmuseum-dresden.de/de/), wenn Du an Kunst und Malerei interessiert bist, hast Du eine große Auswahl, so gibt es die Städtische Galerie, das Kunsthaus, das Leohardi-Museum und viele weitere (https://museen-dresden.de/).

Bist Du an Geschichte interessiert, wirst Du auch hier fündig. Das Stadtmuseum (https://www.stmd.de/)  und das Militärhistorische Museum (https://www.mhmbw.de/)  bieten hier viele Informationen.

Auch der Schriftsteller Erich Kästner kommt ursprünglich aus Dresden und das Haus seiner Kindheit wurde in ein Museum umgewandelt. Hier können Besucher alles über das Leben des Autors und sein Werk erfahren (https://www.kaestnerhaus-literatur.de/node/1).

In diesen Museen können sich Besucher Tagelang aufhalten, wenn Du also einen Trip nach Dresden planst, suche dir vorher die Museen aus, die dir gefallen und besuche diese. Alle sind innerhalb weniger Tage wahrscheinlich nicht schaffbar.

10. Die Neustadt

Die Altstadt prunkt mit tollen Gebäuden und Museen, die Neustadt punktet dafür mit einer alternativen Szene. Es gibt viele Pubs und Restaurants, kleine Shops und es ist immer etwas los.

Der Name Neustadt passt dabei nicht direkt, denn es gibt diesen Teil der Stadt schon mehrere Hundert Jahre. Nach einem Brand 1685 wurde der rechtselbige Teil der Stadt aber komplett neu errichtet und daher Neustadt genannt. Auch die Neustadt bietet viele Sehenswürdigkeiten, die zum Beispiel den Goldenen Reiter, das Japanische Palais (https://japanisches-palais.skd.museum/), die Neustädter Markthalle oder die Dreikönigskirche (https://www.hdk-dkk.de/).

Besonders für junge Leute, die sich abends unter die Einheimischen mischen wollen, ist die Äußere Neustadt ein passendes Pflaster. Hier treffen sich feierfreudige, junge Menschen und verbringen ihren Abend mit Freunden.

Aber auch architektonisch bietet die Neustadt etwas. Es gibt einen reizvollen Wechsel zwischen restaurierten und alten Häusern mit engen Gassen und verwinkelten Hinterhöfen.

11. Kunsthofpassage

Eintritt: kostenfrei
Webseite: https://kunsthof-dresden.de/

Ein weiterer toller Punkt in der Neustadt ist die Kunsthofpassage. Vor über 20 Jahren entstand die Idee Hinterhöfe der Neustadt aufzupeppen und Leben, Wohnen und Arbeiten miteinander zu verknüpfen. So entstand die Kunsthofpassage, in welcher man mehrere Hinterhöfe mit Thematisierten Fassadegestaltungen besichtigen kann.

Insgesamt gibt es fünf Themen: Hof der Elemente, Hof des Lichts, Hof der Tiere, Hof der Fabelwesen und Hof der Metamorphosen.

In den Höfen gibt es außerdem viele kleine Cafés und Geschäfte, die zum Verweilen einladen.

12. Pfunds Molkerei

Eintritt: kostenfrei
Webseite: https://www.pfunds.de/

Der Milchladen Pfunds Molkerei wird als „der schönste Milchladen der Welt“ bezeichnet. Dieser wurde 1880 von den Landwirten Paul (ꝉ 1883) und Friedrich Pfund gegründet. Hier konnten die Bewohner Dresdens früher ihre Milchprodukte frisch kaufen. Damit die Milch frisch blieb, vertrieb der Landwirt direkt in der Stadt eigene Kuhställe. Die Kunden konnten teilweise sogar sehen, wie die Kühe gemolken wurden.

Später erfand er dazu die erste deutsche Kondensmilchfabrik und zog mit dem Laden in das heutige Geschäft ein. Der Laden wurde mit vielen Villeroy & Boch Fliesen ausgestattet, welche unter anderem mit Fabelwesen bemalt wurden.

Heute kann man nur noch kleine Teile der damals 14.000qm großen Fläche besichtigen, die Molkerei blieb aber im 2. Weltkrieg unbeschadet, sodass es noch im Originalzustand vorhanden ist.

Auch heute werden noch verschiedene Produkte wie Käse oder Seifen aus Rohmilch verkauft. Ein super Souvenir für Freunde oder Familie!

13. Die Elbe und der Elberadweg

Die Elbe ist in Dresden allgegenwärtig. Sie fließt einmal quer durch die Stadt und schlängelt sich bis ins Elbsandsteingebirge. Dort entlang führt auch der Elberadweg, welcher von Hamburg bis nach Dresden verläuft.

Für Fahrradfahrer also ein Paradies!

Auf dem Weg kommt man immer wieder an kleinen Ortschaften vorbei oder fährt durch endlose Wiesen.

Auch für Inlinefahrer, Skateboarder oder Fußgänger ist der Weg entlang des Flusses wunderschön. Die Elbwiesen laden besonders im Sommer für ein schönes Picknick am Wasser ein.

Die Elbe bietet, von Klein bis Groß, für jeden etwas.

14. Dampfschifffahrt auf der Elbe

Eintritt: je nach Fahrt unterschiedlich
Webseite: https://www.saechsische-dampfschiffahrt.de/

Wer sich nicht sportlich betätigen möchte kann auch an einer Dampfschifffahrt über die Elbe teilnehmen. Die Schiffe starten direkt unter der Brühlschen Terrasse und fahren die Elbe hinauf, entlang der Elbschlösser und weiteren Sehenswürdigkeiten, bishin zum blauen Wunder. Anschließend geht es wieder zurück zum Startpunkt.

Während der Fahrt können die Gäste zu Mittag essen oder sich die Landschaft anschauen.

In der Weihnachtszeit gibt es außerdem verschiedene Spezialfahrten, wie zum Beispiel eine Christstollenfahrt oder ein Adventslunch.

Wer genügend Zeit für die Stadt mitbringt, sollte eine solche Fahrt mitmachen, auch für Kinder ist es eine tolle Alternative zum vielen laufen durch die Stadt.

15. Das Blaue Wunder

Wer nach Dresden kommt erlebt sein blaues Wunder!

Die eigentliche Loschwitzer Brücke erstrahlt aus der Ferne so blau, dass sie eher als blaues Wunder bekannt ist als mit ihren richtigen Namen.

Die Brücke gehört zu einer von vielen in Dresden, dennoch hat sie eine Besonderheit. Im Jahre 1893, als sie erbaut wurde, galt die Architektur dahinter als technisches Wunder, denn es gibt keine Stützpfeiler im Wasser. Diese Technik hält bis heute und die Brücke kann entweder mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß überquert werden.

Außerdem ist sie in einem hellen Blauton angestrichen (dieser wird immer wieder erneuert), wodurch der Name entstanden ist.

Die Brücke liegt idyllisch an den Elbhängen und ist nicht weit vom Zentrum entfernt. Wer sich gerne sportlich betätigen möchte, kann mit Inlinern oder dem Fahrrad hinfahren. Auch mit dem Auto oder der Straßenbahn ist das Wunder einfach zu erreichen.

16. Die Elbschlösser

Eintritt: ab 5€ (Lingnerschloss), ab 8€ (Schloss Albrechtsberg)
Webseite: www.schloss-albrechtsberg.dewww.lingnerschloss.de

Direkt an den Elbhängen gelegen sind die drei bekannten Elbschlösser, Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckbert (heute in Luxushotel und steht nicht für Besichtigungen zur Verfügung) zu bestaunen. Diese können einfach bei einer Fahrt über den Elberadweg, einer Dampfschifffahrt oder in einer Stadtrundfahrt betrachtet werden.

Weil die Gegend so schön ist, waren die Schlösser bis 2009 sogar UNESCO-Weltkulturerbe. Die Waldschlösschenbrücke hat ihnen diesen Titel leider wieder entzogen.

Die Schlösser selbst stammen alle aus dem 19.Jahrhundert und wurden im (spät)klassizistischen Stil erbaut. Dazu gibt es Schossgärten im englischen Stil.

Das Lingnerschloss und Schloss Albrechtberg stehen zur Besichtigung frei. Es gibt bei beiden eine kleine Gastronomie und zusätzlich können die Schlösser auch für Veranstaltungen wie Hochzeiten gebucht werden (wer möchte nicht in einem solchen Märchenschloss heiraten?).

17. Schwebe- und Standseilbahn

Eintritt: je 4€
Webseite: www.dresdner-bergbahnen.de

Die Standseilbahn ist eine der schönsten in Deutschland. Gerade durch ihre einzigartige Lage am Loschwitzer Elbhang zieht sie viele Besucher an. 1895 wurde sie eröffnet und führt hinauf zum Stadtteil „weißer Hirsch“ dem Nobelviertel in Dresden. Dabei legt sie 547 Meter und 95 Höhenmeter zurück. Diese Fahrt dauert etwa 5 Minuten.

Dabei gibt es nur zwei Wagons, die mit einem Zugteil verbunden sind und sich mithilfe einer Fördermaschine gegenseitig den Berg hoch oder runterziehen.

Diese früher nur als Verkehrsmittel vorgesehene Technik wurde schnell zu einer Touristenattraktion. Daher steht sie seit 1984 unter Denkmalschutz und wird regelmäßig einer Kontrolle unterzogen.

Die Schwebebahn befindet sich an der Pillnitzer Landstraße und ist die älteste ihrer Art in der Welt! Im Jahr 1901 wurde sie eröffnet und liegt benachbart zur Standseilbahn. Sie legt in einer Dauer von 5 Minuten 274 Meter und 84 Höhenmeter zurück.

Im Gegensatz zu der Standseilbahn hängen die Wagons und werden durch eine Fördermaschine in der Talstation angetrieben.

Wer sich das blaue Wunder einmal anschauen möchte, sollte auch die beiden Bahnen nicht auslassen, von oben hat man einen atemberaubenden Blick über das Elbtal und die ganze Stadt!

Außerdem gibt es viele kleine Cafés und Restaurants mit Blick auf das Tal.

18. Das Deutsche Hygienemuseum

Eintritt: 9€, unter 16 Jahre frei
Webseite: https://www.dhmd.de/

Das Hygienemuseum ist eins der bekanntesten und meistbesuchtesten Museen in Dresden.

Hier wird dir erklärt wieso Hygiene (passen zu Coronazeiten) so wichtig ist. Außerdem geht es um gesunde Ernährung und Medizingeschichte.

Dazu gibt es mehrere Dauerausstellungen wie, „Abenteuer Mensch“ und das Kindermuseum „Welt der Sinne“, sowie immer wieder wechselnde Sonderausstellungen. Aktuell gibt es eine über „Future Food – Essen für die Welt von Morgen“ und „Im Gefängnis – Vom Entzug der Freiheit“.

Das Museum ist deswegen so spektakulär, da es neben den vielen Informationen auch ein Museum zum Anfassen ist. Die Ausstellung „Abenteuer Mensch“ soll unter dem Motto „staunen – lernen –ausprobieren“ zu einer Erlebnisreise zum eigenen Körper und ins eigene Ich, zu Gedanken und Gefühlen, führen.

Auch im Kindermuseum können die kleinen durch spielen und anfassen vieles über den Körper lernen.

Besonders für Familien ist dies eine tolle Attraktion und sollte nicht ausgelassen werden!

19. Der Große Garten – das grüne Herz Dresdens

Eintritt: kostenfrei
Webseite: www.grosser-garten-dresden.de

Dieser Garten ist, wie der Name schon sagt, der größte Park in der Stadt und liegt etwas außerhalb der Altstadt.

Auch gut zum Inliner- oder Fahrradfahren

Hier bieten sich die vielen Wege perfekt an um einen Spaziergang im Grünen zu unternehmen oder sich im Sommer einen der vielen kleinen Aktionen zu widmen.

Im 17.Jahrhundert unter August dem Starken erbaut, galt der Garten früher als Prachgarten und sollte ursprünglich die doppelte Größe erhalten. Früher lag außerdem eine hohe Mauer um den Park herum, sodass „der Pöbel“ nicht hineinblicken konnte. Diese wurde später abgerissen, wodurch jeder Bewohner die Anlage nutzen konnte.

Heute gibt es viele kleine Sehenswürdigkeiten im Garten, darunter folgende: das Palais, das Parktheater, der Zoologische Garten, der Botanische Garten, die Freilichtbühne, das Puppentheater, die Parkeisenbahn und unzählige Skulpturen.

Der Garten hat großes zu bieten, weswegen er bei einer Reise durch Dresden eingeplant werden sollte, besonders Kinder können sich hier austoben und spielen.

20. Der Botanische Garten

Eintritt: kostenfrei
Webseite: https://tu-dresden.de/bg

Direkt neben dem Großen Garten befindet sich der Botanische Garten. Dieser gehört zu Dresdens größter Uni, der Technischen Universität Dresden (TUD). Hier befinden sich auf einer Fläche von 325 ha um die 10.000 Pflanzenarten!

Ein großer Teil der Pflanzen steht unter freiem Himmel und ist besonders gut im Frühjahr oder Sommer zu besuchen. Ein anderer Teil besteht aus drei tollen Gewächshäusern, in welchen vor allem tropische du subtropische Pflanzen zu sehen sind. Ein Highlight sind die vielen Fleischfressenden Pflanzen und Orchideen.

21. Yenidze

Eintritt: Kostenfrei
Webseite: www.yenidze.eu

Die Yenidze ist neben den Gebäuden der Altstadt eines der markantesten Bauwerken in Dresden. Das Gebäude ist zwar im Stil einer Moschee erbaut worden, hat mit Religion aber wenig zu tun. Es handelt sich hier viel mehr um eine Zigarettenfabrik!

Als der Tabakfabrikant Hugo Zietz 1886 eine Firma in der Dresdner Innenstadt platzieren wollte, kam ihm die Stadt in die Quere. Es durften keine Fabrikgebäude erbaut werden, die sofort als diese zu erkennen waren. So wurde er kreativ und lies seine Yenidze im Stil einer Moschee erbauen, wodurch dieses Problem gelöst war und er bauen durfte.

Heute befinden sich in der Yenidze teure Bürohäuser. In der Kuppel befindet sich unterdessen noch ein 1001 Märchen Veranstaltungsort, in welchen Theater Aufführungen besucht werden können.

Auf dem Dach des Gebäudes ist außerdem noch ein kleines Restaurant. Hier können die Gäste über die Stadt schauen und es sich kulinarisch gutgehen lassen.

22. Altmarkt und Prager Straße – ein Shoppingparadies

Der Altmarkt ist der älteste Platz Dresdens und wurde nach dem 2.Weltkireg relativ schnell wiederaufgebaut. Zusammen mit dem Neumarkt, dem Theaterplatz und dem Schlossplatz bildet er das wichtigste Platzensemble der Dresdner Altstadt.

Hier werden immer wieder Märkte auf- und abgebaut

Auf dem Platz selbst finden Jährlich viele Feste und Märkte statt, fast jeder der Dresden besucht, wird einen der Märkte vorfinden (außer in aktueller Zeit). Ein besonderes Highlight ist der Striezelmarkt, der Dresdener Weihnachtsmarkt. Dieser zieht jedes Jahr viele tausend Besucher an (Hotels sollten früh gebucht werden und die Preise steigen an). Neben dem Markt, gibt es außerdem die Altmarkt Galerie. Hier können Touristen und Bewohner auf mehreren Etagen huderte Geschäfte zum Einkaufen besuchen.

Wer da noch nicht genug hat, kann auf der Hinterseite der Galerie rausgehen und kommt bald auf die Prager Straße, diese ist die Top 1 Shoppingstraße in Dresden! Hier tummeln sich viele Geschäfte, sowie ein zweites Shoppingcenter, die Centrum Galerie, in denen Einkaufsbegeisterte alles finden, was sie wollen. von Kleidung bis Outdoorausrüstung ist alles dabei!

23. Stadtrundfahrt

Eintritt: Große Stadtrundfahrt 17€
Webseite: https://www.stadtrundfahrt-dresden.de/

Wer auf seiner Reise in Dresden nur über wenig Zeit verfügt, aber dennoch (fast) alle der genannten Sehenswürdigkeiten in einem Tag besuchen möchte, sollte an einer Stadtrundfahrt in den roten Bussen teilnehmen.

Dese Busse fahren 23 Stationen ab und die Fahrer geben viele Hintergrundinfos über die Sehenswürdigkeiten. An jeder Haltestelle bietet sich die Gelegenheit an, den Bus zu verlassen und sich die Attraktion einmal genauer anzusehen. Wenn alles angeschaut wurde, sammelt der nächste Bus die Gäste wieder ein.

Einmal über das blaue Wunder

Neben der Stadtrundfahrt verfügt das Unternehmen noch über viele weitere Führungen durch die Stadt. Wer sich zum Beispiel gerne gruseln möchte, kann an einem „schaurigen Abendprogramm“ teilnehmen oder bei der „original Nachwanderung“

Hier findet jeder die passende Führung um alles zu den einzelnen Gebäuden zu erfahren.

Hier waren meine 23 must see in Dresden für dich, ich hoffe ich konnte dir bei deiner Reiseplanung für einen Trip in die Landeshauptstadt von Sachsen helfen. Schreibe mir gerne in die Kommentare welche Sehenswürdigkeiten dir am besten gefallen haben und was Du dir noch angeschaut hast.

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2 thoughts on “23 must-see in Dresden

  1. Unglaublich und wunderbar vielfältig. Da braucht man keine Stadtführung mehr. Danke. Ich hätte die 23 Highlights auf 4 x6 aufgeteilt…
    Dresden, ich komme… BUSSI

    1. Ja das stimmt, es gibt wirklich viel zu sehen! Haha Danke, ja die braucht man nur, wenn man weitere Hintergrundinfos bekommen möchte.
      Ja vier Tage braucht man sicherlich um sich wirklich alles anzuschauen, wenn man sich Zeit lassen möchte, sollte eine Woche gut reichen. Dann können auch mehrere Museen besichtigt werden und man kann sich einen Tag sportlich betätigen oder einfach ein Picknick an der Elbe machen.

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