Gastbeitrag: 5 Gründe warum es sich lohnt nach Malaysia zu reisen

Gastbeitrag: 5 Gründe warum es sich lohnt nach Malaysia zu reisen

1. Das Essen in Malaysia: bunt, vielfältig, lecker!

Liebe geht durch den Magen – das ist beim Reisen nicht anders. Ich habe mich auch aufgrund der spannenden malaiischen Küche in das Land verliebt. Die Tatsache, dass in Malaysia neben (offensichtlicher Weise) vielen Malaien, auch eine extrem große indische sowie chinesische Bevölkerung lebt, spiegelt sich auch auf dem Speiseteller wider. In Malaysia kannst Du jederzeit kulinarische Köstlichkeiten aus drei verschiedenen Nationen kosten.

Ich als Vegetarierin habe mich dabei natürlich ganz besonders über die indischen Spezialitäten, z.B. die zahlreichen leckeren Fladenbrot-Varianten (Rotis) gefreut. Zudem gibt es beim Essen auch regional noch viele Unterschiede: Eine Laksa, ein traditionelles Kokos-Fisch-Chili-Suppengericht, hat in Penang einen ganz anderen Geschmack als z.B. auf Borneo.

Auch die vielen tropischen Früchte sind in Malaysia zum Zunge schnalzen! Eine ganz besondere Frucht die Du unbedingt (nicht) probieren solltest ist die Stinkfrucht Durian. Der Geruch dieser bei den Einheimischen beliebten Frucht ist derart heftig, dass in öffentlichen Gebäuden sogar Durian-Verbotsschilder aufgehängt werden!

2. Spektakuläre Flora & Fauna auf Borneo

Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und ein ganz besonders spannender Fleck Erde. Das liegt zum einen an der Tatsache, dass sich gleich 3 Nationen die Inseln „teilen“ (Malaysia, Indonesien, Brunei), zum anderen daran, dass ein Großteil Borneos von dichtem, artenreichen Urwald überzogen ist. Die Insel ist ein Paradies für Tierbeobachtungen und einer der wenigen Orte auf der Welt, wo Du die faszinierenden und drolligen Orang Utans aus nächster Nähe erleben kannst.

Im Sepilok-Orang-Utan-Rehabilitationszentrum werden von Wilderern gefangene Tiere wieder für ein Leben in freier Wildbahn aufgepäppelt. Das wunderschön grüne Borneo hat zahlreiche spektakuläre Nationalparks, wie z.B. den Gunung Mulu Nationalpark, der auch zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Um die bunte Tier- und Pflanzenwelt der Insel zu entdecken, muss man aber nicht zwangsläufig eine geführte Dschungel-Expedition machen: Ich habe z.B. im Bako Nationalpark von schillernden Vögeln, über in Baumwipfeln hangelnden Makaken oder am Strand spazierenden Wildschweinen alle möglichen faszinierenden Tier-Erlebnisse gehabt.

3. Gastfreundschaft in Malaysia & der Kontakt mit den Menschen

In fast allen muslimischen Ländern die ich bisher bereist habe, war Gastfreundschaft ein sehr wichtiges und großes Thema. Auch in Malaysia ist der Islam die stärkste Religion und Du wirst Dich auf einer Reise durch das Land immer als willkommener Gast fühlen. Mehrere Male wurde ich in Malaysia auf Tee, zum Essen oder einfach einem Gespräch mit neugierigen Malaien eingeladen.

Wer auf seinen Reisen gern in Kontakt mit Einheimischen kommt, wird in dem Land daher keine Schwierigkeiten haben. Ein weiterer großer Vorteil ist nach meiner Erfahrung, dass ein Großteil der Bevölkerung einigermaßen passabel Englisch spricht. Dadurch kann man tatsächlich auch etwas längere Gespräche mit den Einheimischen führen, mehr über die Menschen und ihre Kultur erfahren und besser in das wahre Leben vor Ort eintauchen! In anderen südostasiatischen Ländern wie z.B. Vietnam, Laos oder Thailand ist das deutlich schwieriger!

4. Tradition trifft Moderne

Malaysia war nach meinem Eindruck eines der am weitesten entwickelten Länder die ich in Südostasien gesehen habe. Insbesondere wer das erste Mal in dieser Region reist und Bedenken hat, möglicherweise etwas überfordert zu sein, trifft mit Malaysia daher eine gute Wahl. Man kann hier überall die spannenden Facetten Südostasiens sehen und erleben, aber auch jederzeit dem gewissen „Chaos“ entkommen und sich in einer modernen, „vertrauter“ wirkenden Umgebung, bewegen.

Das gilt natürlich insbesondere für die großen Städte, wie z.B. die sehr internationale und kosmopolitische Hauptstadt Kuala Lumpur. Gefühlt bin ich in Malaysia daher oft zwischen zwei „Welten“ gewandelt: die eine Welt mit den historischen Tempeln, traditionellen Festen und der ursprünglichen Lebensweise der Malaien, die andere Welt mit Wolkenkratzern, gemütlichen Cafés und angenehm klimatisierten Reisebussen.

5. Insel- und Strandhopping

Malaysia mag zwar nicht mit den knapp 8.000 Inseln der Philippinen oder den fast 18.000 Inseln Indonesiens mithalten, die 878 Eiländer in Malaysia sollten für einen Urlaub aber trotzdem mehr als ausreichen. Ein paar Tage Erholung an den traumhaften Stränden von Langkawi und den Perhentian Inseln waren für mich die perfekte Ergänzung zum Städte- und Kulturprogramm in Malaysia.

Insbesondere auf den kleineren Inseln geht es gemütlich zu. Hier baumelst Du tagsüber in der Hängematte oder erkundest auf dem Roller ein paar Strände – am Abend isst Du frisch gegrillten Fisch, direkt am Wasser. Wer auch auf der Insel nicht auf Kultur und ein wenig Trubel verzichten will, der sollte Penang ansteuern. Dessen Hauptstadt George-Town ist eine bunte, hippe Stadt mit spannenden Kolonialbauten und gehört daher auch nicht umsonst zum UNESCO Weltkulturerbe.

Über die Gastautoren: Anne und Sebastian vom Reiseblog reisefroh sind seit 2016 auf Weltreise und haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Über 65 Länder haben sie schon bereist und dabei die verrücktesten Reisemöglichkeiten ausprobiert. Jede Menge Spaß und Abenteuer dürfen dabei nie fehlen!

Konnten Dich die 5 Günde überzeugen, auch einmal nach Malaysia zu reisen? Warst Du schon mal in Malaysia und hast ähnliche Erfahrungen gemacht wie die beiden Autoren von Reisefroh? Schreibe dies gerne in die Kommentare. 🙂

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